Mexiko, sprachlos vor Entsetzen
Die Mörder erschossen ihre Opfer auf einer Müllkippe. Manche waren da schon tot, erstickt in den Fahrzeugen, in denen sie gebracht worden waren. Sie schichteten die Toten auf wie Feuerholz, übergossen die Leichen mit Benzin und zündeten sie an. Der Scheiterhaufen brannte 14 Stunden lang: die ganze Nacht durch und bis zum Nachmittag des folgenden Tages, geschürt durch Brennholz, Plastik und Autoreifen. Angeblich bemerkte niemand irgend etwas, doch das Feuer muss weithin geleuchtet und eine gewaltige Rauchsäule verursacht haben.
Als die Flammen erloschen und die Asche erkaltet waren, zerbrachen die Mörder die übrig gebliebenen Knochen und steckten die Überreste in Plastiksäcke, die man später am Rand eines Bachs fand. So sehr verbrannt waren die Leichen, dass Zähne, die mit den Überresten gefunden wurden, bei der leisesten Berührung zu feinem Staub zerfielen.
So beschreibt die spanische Tageszeitung El Mundo das Ende der 43 vermissten Studenten von Iguala.